Das FIAP freut sich, die Arbeit des Expert Advisory Board (EAB) im Rahmen des GreenVOCnet-Projekts zu begleiten. Das Projekt wird im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) gefördert und zielt darauf ab, durch berufliche Bildung in den Bereichen Wärmepumpen und grüner Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zu den europäischen Klimazielen zu leisten.

Das EAB, das am 23. April 2024 mit einem Kick-off Meeting gestartet wurde, besteht aus renommierten Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Vertretern von Interessenverbänden aus Griechenland, Spanien, der Slowakei und Deutschland. Zu den Mitgliedern gehören neben dem Steering Committee des Projektes bisher, Gunnar Binda (ITECH Hamburg, Deutschland), Prof. Sotirios Karellas (National Technical University of Athens, Griechenland), Nikolas Kokkokis (AHK Griechenland), Lukas Zendulka (National Hydrogen Association of Slovakia, Slowakei), Andrea Kanianská & Gabriela Lukáčová (Dual Academy, Slovakei), Francisco Sanchez de la Flor (Universität Cádiz, Spanien), José Manuel Salmeron Lissen (University of Sevilla, Spanien), José Antonio Expósito Carrillo (IES Marques de Comares, Spanien) und Bernado Peris Perez (University of Malaga, Spanien).

Durch das EAB wird ein europäischer Dialog zur Stärkung grüner Technologien und zur Entwicklung europäischer Standards ermöglicht. Die Experten liefern zunächst technische Expertise in beiden im Projekt adressierten Technologien, aber auch wertvolle Einblicke in die aktuellen politischen Rahmenbedingungen, die Herausforderungen und Potenziale in den Ländern. Sie haben die Expertise die lokalen Netzwerke in den Regionen dabei zu unterstützen die auf einer GreenVOCnet Plattform angebotenen Lehrmaterialien an die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Regionen und Zielgruppen anzupassen und innovative Berufsbildungsangebote umzusetzen.

Im Rahmen von GreenVOCnet werden gemeinsam mit dem EAB und lokalen Netzwerken zwei marktorientierte, zertifizierte Trainingsprogramme in den Bereichen Wärmepumpen und grüner Wasserstoff, die auf die regionalen Marktbedürfnisse abgestimmt werden, entwickelt. Diese Programme sollen in den Zielregionen Andalusien (Spanien), Mazedonien (Griechenland) und in der Slowakei pilotiert werden.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Integration von Frauen in technische und klimarelevante Berufsfelder sowie der Stärkung der Attraktivität beruflicher Bildung. Durch die enge Zusammenarbeit mit Netzwerken von Universitäten, Berufsschulen und Unternehmen unterstützt das EAB die berufliche Ausbildung und trägt zur CO2-neutralen Energiewirtschaft bei.

FIAP koordiniert das Projekt und evaluiert den Fortschritt prozessbegleitend. Das Ziel ist es, durch europäische Zusammenarbeit jungen Menschen neue „grüne“ Berufsperspektiven zu bieten, die lokalen Märkte durch mehr Fachkräfte zu unterstützen und das Bewusstsein für klimafreundliche Technologien zu stärken.

Wir freuen uns auf die kommenden Entwicklungen und darauf, gemeinsam mit unserem Konsortium und weiteren Experten unsere Vision zu verfolgen, die europäischen Klimaziele durch innovative berufliche Bildungsangebote zu erreichen.