Am 27.02.2020 versammelten sich das Netzwerk Gesunde Betriebe in der Emscher-Lippe- Region zum 28. Mal, um sich über aktuelle Aspekte gesunder Arbeit und gesunder Betriebe auszutauschen. Passend zum Thema „Arbeiten und Führen auf Distanz“ begrüßte der Institutsleiter des FIAP und Projektleiter des Modellprojekts CoWin Dr. Rüdiger Klatt rund 25 Netzwerkmitglieder im Coworking-Space des Modellprojektes zur Entwicklung und Erprobung eines ‚virtual reality‘ gestützten Coworking-Modells (CoWin).

Zum Thema „Mitarbeiterorientierung in der digitalen Transformation“ waren zwei Referenten geladen, die anhand von praktischen Beispielen ausgewählte Aspekte und Fragestellungen der digitalen Transformation in Kommunalverwaltungen (Stadt Gelsenkirchen), sowie Mitgliederpartizipation am Beispiel eines gemeinnützigen Vereins (Kreuzbund Diözesanverband Essen e.V.), vorgestellt von der WSB Unternehmensberatung, beleuchteten.

Fragestellungen, Herausforderungen und Chancen, die sich im Zusammenhang mit digitaler Transformation, gesunder Führung und Arbeit auf Distanz ergeben, wurden anhand von Erfahrungen und Praxisbeispielen aus dem CoWin-Projekt aufgezeigt. Besonders spannend waren die Einblicke der Kollegen von Brainbits, einer Digitalagentur aus Köln. Für sie ist das Arbeiten auf Distanz alltäglich geworden. Es eröffnet den Mitarbeitenden eine flexible Arbeitsgestaltung, die sich gut mit dem Privatleben vereinbaren lässt und zur Mitarbeiterzufriedenheit beiträgt. Dem Unternehmen bietet es die Chance gut qualifizierte Mitarbeiter aus ganz Deutschland, oder sogar der ganzen Welt zu gewinnen und so seine Marktchancen weiter zu erhöhen.

Wie Arbeiten auf Distanz bei Brainbits funktioniert, wurde in der Veranstaltung gezeigt. Um die Distanz zu überwinden, ohne den langen Fahrtweg von Köln nach Gelsenkirchen auf sich zu nehmen, wurde Patrick Schuh (Geschäftsführer von Brainbits) live per Videokonferenz dazu geschaltet. Sein Mitarbeiter, der im Ruhrgebiet ansässig ist, war während dessen im Coworking-Space des Wissenschaftsparks anwesend. Beide berichteten zusammen über Ihre Erfahrungen und lieferten so ein positives Praxisbeispiel dafür, dass Zusammenarbeit im Zuge der digitalen Transformation auch über Distanzen hinweg möglich ist.