GreenVOCnet  – Vocational Empowerment for a Green and Socially Just Transition 

  • Projektlaufzeit: 11/2023 – 03/2026

  • Projektträger: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

  • Förderkennzeichen: 72.3024.6-003.50

  • Themenschwerpunkt: Grüne Berufsbildung in klimarelevanten Technologien

  • Projektpartner: Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer (Griechenland), Griechische Arbeitsagentur (DYPA), Pedal Consulting (Slowakei), AICIA (Spanien)

Das Projekt GreenVOCnet ist Teil der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI). Die EUKI ist ein Projektfinanzierungsinstrument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik (BMWK). Der EUKI-Wettbewerb für Projektideen wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt. Übergeordnetes Ziel der EUKI ist es, die Klimakooperation innerhalb der Europäischen Union (EU) zu fördern, um die Treibhausgasemissionen zu verringern.

GreenVOCnet baut direkt auf dem Vorgängerprojekt GreenTecLab auf und adressiert die identifizierten Herausforderungen: Zunehmender Fachkräftemangel und fehlende Expertise in innovativen grünen Technologien sind Hemmnisse für die Stärkung grüner Unternehmen und Start-ups sowie lokaler Märkte und blockieren somit den Fortschritt der grünen und sozialen Transition in allen beteiligten Partnerländern: Griechenland, Spanien und Slowakei.

Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern, der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer (Griechenland), der Griechischen Arbeitsagentur (DYPA), Pedal Consulting (Slowakei), AICIA (Spanien) und einem breiten Netzwerk von Unternehmen und Berufsschulen haben wir uns zum Ziel gesetzt Emissionen in den Zielländern durch den Aufbau beruflicher Kompetenzen in zwei exemplarischen klimarelevanten Technologien (Wärmepumpen in Kombination mit erneuerbaren Energien; Grüner Wasserstoff) zu reduzieren, indem akademisches Know-how mit Expertise in der beruflichen Bildung verknüpft und in marktorientierte, praxisnahe Bildungsangebote umgesetzt wird.

In Zusammenarbeit mit einem internationalen Expertenbeirat werden zwei marktorientierte zertifizierte Weiterbildungsangebote in den beiden ausgewählten Technologien entwickelt und an die Bedürfnisse der regionalen Märkte angepasst. Durch die Entwicklung eines Prozessmodells für die Entwicklung neuer Dienstleistungen in den grünen Technologiebereichen werden neue Unternehmens- und Arbeitsmarktpotentiale erschlossen und damit die Akzeptanz der Technologien bei den Verbrauchern gestärkt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Motivation von Frauen für technische, klimarelevante Berufsfelder und der Steigerung der Attraktivität der beruflichen Ausbildung. Das Prozessmodell zur Entwicklung neuer Dienstleistungen wird während der Qualifizierungen erprobt und fortlaufend weiterentwickelt.

Um die Nachhaltigkeit zu sichern und eine größtmögliche Wirkung zu erzielen, wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere europäische Regionen kontinuierlich mitgedacht und der Dialog mit anderen europäischen Ländern von Projektbeginn an initiiert.
Die Vision des Konsortiums ist es, durch die europaweite Zusammenarbeit und den Aufbau eines Netzwerkes in der beruflichen Bildung jungen Menschen eine chancenreiche „grüne“ berufliche Perspektive zu bieten und die lokalen Märkte durch eine größere Anzahl an qualifizierten Arbeitskräften zu unterstützen.