Laufende Projekte

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuell laufende Projekte des Forschungsinstitutes für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (FIAP e.V.).

Enter To Transform – Transformational Entrepreneurship Hubs for Recognized Refugee Re-Starters

Um Wachstum und Innovation in Nord-West-Europa (NWE) aufrecht zu erhalten und zu stärken sind Gründungen von Unternehmen durch anerkannte Flüchtlinge (Recognized Refugees, RR) ein großes Potenzial und bieten den RR eine Perspektive, die ihnen eine Existenz und soziale Teilhabe in den europäischen Gesellschaften ermöglicht. Das Projekt trägt dazu bei, die Zahl der Unternehmensgründungen von Flüchtlingen in NWE zu erhöhen, indem es die unternehmerischen Fähigkeiten von Flüchtlingen und die Kapazitäten von Institutionen, die Flüchtlinge unterstützen, verbessert. Zielgruppe sind die 67 % der 271.630 RR in den Niederlanden, in Deutschland, Irland und Frankreich (Eurostat, 2017), die über einen unternehmerischen Hintergrund und ausreichende Erfahrung für einen Neustart verfügen.

Das Projekt entwickelt soziale Innovationen, um RR, die in die Selbstständigkeit starten wollen, für eine Unternehmensgründung fit zu machen. RR mit Geschäftserfahrungen in ihrem Heimatland bringen ein großes Potenzial für einen Neustart mit, benötigen aber eine spezielle Betreuung, um sich in der NWE-Wirtschaft zurechtzufinden. Das Projekt schafft ein unterstützendes Umfeld von Hubs, die durch Mentoring als „Türöffner“ für RR-Neugründer fungieren, so dass diese Teil der bestehenden unternehmerischen Infrastruktur werden können. Durch die entstehenden Netzwerke vermeidet das Projekt parallele Strukturen. RRs erhalten die nötigen Werkzeuge, die sie für einen Start in einem für sie neuen Umfeld benötigen.

GreenTecLab (GTL)

Das Projekt baut sowohl lokale Laboratorien (Labs) als auch ein virtuelles europäisches Netzwerk zur Unterstützung grüner Start-ups auf. Im Projekt werden Beratungs- und Schulungsmaßnahmen transkulturell und auf dem Hintergrund internationaler Beispiele von Best Practice entwickelt. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen dabei durch neue technische Lösungen verbessert werden, um den Übergang zu emissionsarmen Volkswirtschaften zu fördern. Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung neuer, lokaler Arbeitsmärkte, um grüne Potenziale auch zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit zu nutzen. Die aktuelle Covid-19 Krise verstärkt die Notwendigkeit, gerade auch in diesem Bereich neue Lösungen zu entwickeln.

Basierend auf einer virtuellen Plattform werden in vier Regionen Europas (Andalusien, Kreta, Attika, Nord-Slowakei), die von Jugendarbeitslosigkeit besonders betroffen sind, Unterstützungsstrukturen in lokalen Labs aufgebaut, um potenzielle Gründer vor Ort zu fördern. Ein mobiler Hub bietet die Möglichkeit, weitere Regionen in allen drei Ländern mit einzubeziehen.

Kooperationspartner in den Partnerländern:

               

Youth Impact

Youth Impact ist ein internationales Projekt, das sich auf den Kapazitätsaufbau von Organisationen konzentriert, die sich der Unterstützung von Jugendbeschäftigung und Unternehmertum im Bereich der Folgenabschätzung widmen.

Ziel des Projekts ist es, strategische Instrumente und Methoden zu entwickeln, Schulungen durchzuführen und ein transnationales Netzwerk von Experten auf dem Gebiet der Folgenabschätzung aufzubauen. Die Teilnahme ist dank der Unterstützung durch Zuschüsse des EWR und Norwegens kostenlos.

Die Website zu dem Projekt finden Sie unter folgendem Link: http://www.youth-impact.eu/ 

                          

Ziel des Forschungsprojektes CoWin ist die Untersuchung und modellhafte Erprobung eines VR- gestützten Coworking-Konzeptes für Berufspendler im Rahmen eines Feldexperimentes bzw. Reallabors. Das Forschungskonzept basiert dabei auf der Erprobung verschiedener, auf wissenschaftlichen Ergebnissen aufbauenden Modellen für die Weiterentwicklung von virtueller Arbeit im Rahmen des Coworking-Modells, das im Projekt systematisch mit Unternehmen und Berufspendlern gemeinsam konzipiert, validiert und umgesetzt werden soll.

Die modellhafte Erprobung erfolgt im Wissenschaftspark Gelsenkirchen und im Designhaus Marl. Hierfür werden entsprechend ausgestattete geeignete Räumlichkeiten angemietet und durch das Projekt mit der notwendigen VR-Technologie ausgestattet.

Die projekteigene Website finden Sie hier: https://co-win.de/

           

         

Gemeinsam mit iranischen Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Ausbildungseinrichtungen sollen Qualifizierungen entwickelt werden. Angestrebt wird eine Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften in der Kälte-Klimatechnik, indem der aktuelle Stand in Wissenschaft und Technik sowie didaktisches Know-how auf dem Gebiet der Kälte-Klima-Technik aus Deutschland und dem Iran in Verbindung zueinander gesetzt werden. Die Qualifizierungen sollen in diesem Projekt für den iranischen Markt mit iranischen Partnern entwickelt und didaktisch aufbereitet werden. Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis wird angestrebt.

Die kulturellen Unterschiede und die Besonderheiten der unterschiedlichen Bildungssysteme werden dabei berücksichtigt. Die handwerkliche, berufliche Bildung im Iran soll unterstützt und gestärkt werden. Die Zertifizierung der Module nach internationalen Standards ist ein erklärtes Ziel innerhalb des Projektes.

Unter folgendem Link finden Sie die Website zum Projekt: https://cc-iran.com/

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GRÆDUCATION – Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Bildungsdienstleistungen zur Verbesserung der Ausbildung umwelttechnischer Berufe in Griechenland. Das Projekt GRÆDUCATION wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Laufzeit 06.2017 – 05.2020). GRÆDUCATION wird vom Forschungsinstitut für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (FIAP e.V.), in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster (HBZ), der Wissenschaftspark GmbH und der deutsch-griechischen Industrie und Handelskammer (DGIHK) in Athen durchgeführt.

Hier können Sie einen Blick in die Website des Projektes werfen: https://graeducation.org/

          

 

Unternehmen sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, die mit den internationalen Standards in Produktionsprozessen vertraut sind. Tecsol ist ein Projekt gefördert vom BMBF mit Dauer von drei Jahren, das diesen Bedarf aufgreift. Das Projekt beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit deutschen & brasilianischen Partnern, internationale Zertifikate für verschiedene Ausbildungsstufen im Bereich Schweißen in Brasilien anzubieten. Die Zertifizierungen erfolgen durch Richtlinien des International Institute of Welding (IIW) und des Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. (DVS).

Die Website zum Projekt finden Sie hier: https://treino-tecsol.com/

            

 

Das Projekt Agile Pflege: Empowerment für eine Branche in Bewegung welches im Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird, startet zum 01.04.2019 mit einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn (Laufzeit 36 Monate).
Gemeinsam mit dem Fachseminar für Altenpflege maxQ. in Castrop-Rauxel verfolgt das Projekt das Ziel betriebliche Strukturen zur Stärkung von Pflegekräften für nachhaltige Mitarbeiterentwicklung und -bindung in der Altenpflege zu implementieren. Besondere Berücksichtigung gilt der Work-Life-Competence und lebensphasenorientierten Qualifizierungsformaten der vorwiegend weiblichen Kräfte. Mit diesem Projekt soll weiterhin zur Fachkräftesicherung und -entwicklung in der Pflegebranche beigetragen werden.

     

MILA

Soon to come!

YESclima – junge Experten für Klimafreundliche Schulen in den Mittelmeerländern

Das Ziel des Projekts YESclima besteht darin, junge Energie-Experten in der Durchführung von Energie-Audits in Grundschulen zu schulen und die an dem Projekt beteiligten Kommunen zu beraten. Durch Weiterbildung und die Vermittlung von praktischen Erfahrungen will das Projekt die Arbeitsmarktchancen der jungen Fachkräfte verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Verringerung der Emissionen aus Heizungs- und Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden leisten.

Das Projekt wird in der Europäischen Klimaschutz-Initiative (EUKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und von der Universidad de Cadiz koordiniert. Es richtet sich an spanische und griechische junge Experten. Das FIAP schult sie im Auftrag des Sekretariats für Zukunftsstudien an der freien Universität Berlin in den Bereichen Employability und Entrepreneurship.