Im Januar 2017 startete das Projekt SELMA – Selektivität und Mehrdeutigkeit in Arbeitskulturen: Ressourcen- und potenzialorientierte Gestaltung der Arbeitswelt für Flüchtlinge in den Branchen Altenpflege, IT-Wirtschaft und Bauhandwerk.

Im Selma Kooperation-Verbund (IAT – Institut Arbeit und Technik; ISG – Institut für Stadtgeschichte; FIAP e.V.) analysieren wir auf wissenschaftlicher Ebene die Prozesse der Arbeitsintegration von Flüchtlingen in den drei genannten Branchen und entwickeln Handlungsempfehlungen für die Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt.

Im Rahmen des Projektes SELMA rotieren Praktikanten seit Anfang Februar alle zwei Wochen innerhalb der drei Institute. Dabei unterstützen sie das Projekt SELMA und lernen die vielfältige deutsche Arbeitskultur kennen. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Arbeitskultur und das Ausbildungssystem aus ihrem Heimatland zu recherchieren, zu präsentieren und zu vergleichen. Diese Zusammenarbeit führt zu einem intensiven gegenseitigen Lernprozess für alle Mitarbeiter und Praktikanten. Die Ergebnisse der Praktika  sollen auf Veranstaltungen des Projektes präsentiert und wissenschaftlich genutzt werden.