Projektarchiv
Hier finden Sie eine Übersicht von bereits abgeschlossenen Projekten.
GreenTecLab – Empowerment for ‚green‘ start-ups to foster climate protection and sustainability

Projektlaufzeit: 11/2020 – 02/2023
Projektträger: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimapolitik
Förderkennzeichen: 17.9045.0-002.84
Themenschwerpunkt: Grünes Entrepreneurship in strukturschwachen Regionen
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2022: „Green innovations for local transformation processes: European startups as drivers for transition“
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden Sie hier.
Projektpartner: PEDAL Consulting (Slowakei), AHK, Deutsch-Griechische Industrie und Handelskammer (Griechenland), City Council of Cadiz (Spanien) & Asociación de Investigación y Cooperación Industrial de Andalucía (AICIA; Spanien)

Die teilnehmenden Startups unternehmen im GTL Projekt eine Gründungsreise. Angefangen bei GTL-Bootcamps und umfangreiches Entrepreneuship-Training bis hin zum Vorstellen ihrer Geschäftsidee in internationalen Pitching-Events. Zusätzlich werden die GTL-Startups durch ein individuelles Mentoringprogramm unterstützt.
Das Projekt baut sowohl lokale Laboratorien (Labs) als auch ein virtuelles europäisches Netzwerk zur Unterstützung grüner Start-ups in strukturschwachen Regionen Europas auf. Im Projekt werden Beratungs- und Schulungsmaßnahmen transkulturell und auf dem Hintergrund internationaler Beispiele von Best Practice entwickelt. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen dabei durch neue technische Lösungen verbessert werden, um den Übergang zu emissionsarmen Volkswirtschaften zu fördern. Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung neuer, lokaler Arbeitsmärkte, um grüne Potenziale auch zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit zu nutzen. Die aktuelle Covid-19 Krise verstärkt die Notwendigkeit, gerade auch in diesem Bereich neue Lösungen zu entwickeln.
Basierend auf einer virtuellen Plattform (www.greenteclab.org) werden in vier Regionen Europas (Andalusien, Kreta, Attika, Nord-Slowakei), die von Jugendarbeitslosigkeit besonders betroffen sind, Unterstützungsstrukturen in lokalen Labs aufgebaut, um potenzielle Gründer vor Ort zu fördern. Ein mobiler Hub bietet die Möglichkeit, weitere Regionen in allen drei Ländern mit einzubeziehen. Die Start—ups und Projekte werden hier untereinander und mit Experten und Sponsoren vernetzt.
Aufgrund der aktuellen politischen Situation soll in der verbleibenden Projektlaufzeit ein inhaltlicher Schwerpunkt im Energiesektor aufgebaut werden. Das Projekt hofft auf eine Projektverlängerung, um das Potenzial von Start-ups für diesen Schwerpunkt entwickeln zu können.

GRÆDUCATION – Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Bildungsdienstleistungen zur Verbesserung der Ausbildung umwelttechnischer Berufe in Griechenland
Projektlaufzeit: 06/2017 – 02/2022
Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen: 01BE17001A
Themenschwerpunkt: Berufliche Bildung
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2019 „Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement in einer community-basierten, europäischen Berufsbildungskultur“
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden Sie hier.
Projektpartner: AHK, Deutsch-Griechische Industrie und Handelskammer (Griechenland), HBZ-Handwerkskammer Bildungszentrum Münster & Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH
GRÆDUCATION – Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Bildungsdienstleistungen zur Verbesserung der Ausbildung umwelttechnischer Berufe in Griechenland. Das Projekt GRÆDUCATION wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Laufzeit 06.2017 – 02.2023). In GRÆDUCATION hat das FIAP in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster (HBZ), der Wissenschaftspark GmbH und der deutsch-griechischen Industrie und Handelskammer (DGIHK) in Athen hier den Grundstein für Greening Prozesse in der deutsch-griechischen Berufsbildungszusammenarbeit gelegt. Es wurden Innovationsimpulse sowohl für das griechische, aber auch für das deutsche Berufsbildungssystem gesetzt und viele Spin-off Aktivitäten in ganz Griechenland initiiert. Das Projekt Future4VET schließt direkt an GRÆDUCATION an.
Hier können Sie einen Blick in die Website des Projektes werfen: https://graeducation.org/

Enter To Transform – Transformational Entrepreneurship Hubs for Recognized Refugee Re-Starters
Projektlaufzeit: 04/2020 – 04/2023
Projektträger: Interreg North-West Europe, European Regional Development Fund
Förderkennzeichen: NWE 1096
Themenschwerpunkt: Migrantisches Entrepreneurship
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden Sie hier.
Projektpartner: Universiteit Twente (Faculty of Behavioural, Management and Social Sciences, Netherlands); Newest Art Organisation, Netherlands; GROUPE SOS Pulse, France; Letterkenny Institute of Technology, Ireland; IAT, Institut Arbeit und Technik; Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen & Train of Hope Dortmund e. V

Um Wachstum und Innovation in Nord-West-Europa (NWE) aufrecht zu erhalten und zu stärken sind Gründungen von Unternehmen durch anerkannte Flüchtlinge (Recognized Refugees, RR) ein großes Potenzial und bieten den RR eine Perspektive, die ihnen eine Existenz und soziale Teilhabe in den europäischen Gesellschaften ermöglicht. Das Projekt trägt dazu bei, die Zahl der Unternehmensgründungen von Flüchtlingen in NWE zu erhöhen, indem es die unternehmerischen Fähigkeiten von Flüchtlingen und die Kapazitäten von Institutionen, die Flüchtlinge unterstützen, verbessert. Zielgruppe sind die 67 % der 271.630 RR in den Niederlanden, in Deutschland, Irland und Frankreich (Eurostat, 2017), die über einen unternehmerischen Hintergrund und ausreichende Erfahrung für einen Neustart verfügen.
Das Projekt entwickelt soziale Innovationen, um RR, die in die Selbstständigkeit starten wollen, für eine Unternehmensgründung fit zu machen. RR mit Geschäftserfahrungen in ihrem Heimatland bringen ein großes Potenzial für einen Neustart mit, benötigen aber eine spezielle Betreuung, um sich in der NWE-Wirtschaft zurechtzufinden. Das Projekt schafft ein unterstützendes Umfeld von Hubs, die durch Mentoring als „Türöffner“ für RR-Neugründer fungieren, so dass diese Teil der bestehenden unternehmerischen Infrastruktur werden können. Durch die entstehenden Netzwerke vermeidet das Projekt parallele Strukturen. RRs erhalten die nötigen Werkzeuge, die sie für einen Start in einem für sie neuen Umfeld benötigen.
In Nordrhein Westfalen ist aus dem Projekt heraus, gemeinsam mit lokalen Netzwerkpartnern die Initiative Wirtschaftsdialog NRW entstanden, die dein wichtiger Baustein für die Nachhaltigkeit des Projektes ist.
Das FIAP versucht, die entstandenen Ansätze und Konzepte auch in anderen Ländern Europas zu implementieren, in denen Geflüchtete nach neuen Perspektiven suchen.
AGEKO – Integriertes Trainingskonzept für selbstbestimmte, innovative und präventive Arbeitsgestaltungskompetenz in der Pflege
Projektlaufzeit: 01/2016 – 12/2018
Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“
Förderkennzeichen: E023-NW-124
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2017: „Innovative Kompetenzentwicklung in der Altenpflege – Eine Branche auf neuen Qualifizierungswegen“
Projektpartner: maxQ. im bfw, Berufsfortbildungswerk des DGB

Im Projekt AGEKO wurde ein integriertes Trainingskonzept für selbstbestimmte, innovative und präventive Arbeitsgestaltungskompetenz in der Pflege entwickelt. Ziel war es, den Beschäftigten in der Altenpflege – Führungs- und Pflegekräften – einen Werkzeugkoffer mit analogen und digitalen Instrumenten an die Hand zu geben. Dieser sollte helfen, die Herausforderungen der Zukunft im Unternehmen zu bewältigen und bot jedem einzelnen die Chance zur potenzialorientierten Entwicklung seiner Arbeitskompetenzen. Insgesamt wurden über 50 verschiedene Workshops mit über 800 Teilnehmer:innen aus rund 20 Altenpflegeeinrichtungen (vorrangig KMU) durchgeführt.
HYBRICO – Hybrides Coaching für informell Pflegende
Projektlaufzeit: 03/2016 – 04/2018
Gefördert im Leitmarktwettbewerb Gesundheit. NRW mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE.NRW)
Förderkennzeichen: EFRE-0800250
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2017: Innovative Kompetenzentwicklung in der Altenpflege – Eine Branche auf neuen Qualifizierungswegen
Projektpartner: maxQ. im bfw, Berufsfortbildungswerk des DGB
Ziel des Projektes HYBRICO war die Entwicklung und Erprobung eines innovativen Weiterbildungsangebotes zur Unterstützung des Selbstlernens und Selbstmanagements informell Pflegender. Entwickelt wurden z. B. eine digitale Lernplattform für pflegende Angehörige, ein Kursangebot für Coaches und sowie diverse Lern- und Informationsmaterialien.
Agile Pflege: Empowerment für eine Branche in Bewegung
Projektlaufzeit: 04/2019 – 03/2022
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“
Förderkennzeichen: E023-NW-505
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden Sie hier.
Projektpartner: maxQ. im bfw, Berufsfortbildungswerk des DGB

Der zunehmende Fachkräftemangel in der Altenpflege fordert von Arbeitgebern systematische Ansätze zur internen Fachkräfte- bzw. Kompetenzentwicklung, insbesondere auf den Ebenen Pflegehilfe & Betreuung, Pflegefachkräfte sowie auf mittlerer Führungsebene. Gemeinsam mit dem Fachseminar für Altenpflege maxQ. in Castrop-Rauxel verfolgte das Projekt das Ziel, betriebliche Strukturen zur Stärkung von Pflegekräften für nachhaltige Mitarbeiterentwicklung und -bindung in der Altenpflege zu implementieren. Besondere Berücksichtigung galt der Work-Life-Competence und lebensphasenorientierten Qualifizierungsformaten der vorwiegend weiblichen Kräfte. Mit diesem Projekt sollte weiterhin zur Fachkräftesicherung und -entwicklung in der Pflegebranche beigetragen werden. Insgesamt wurden über 50 verschiedene Workshops mit über 500 Teilnehmer:innen aus rund 10 Altenpflegeeinrichtungen (vorrangig KMU) durchgeführt.
SELMA – Selektivität und Mehrdeutigkeit in Arbeitskulturen: Ressourcen- und potenzialorientierte Gestaltung der Arbeitswelt für Flüchtlinge in den Branchen Altenpflege, IT-Wirtschaft und Bauhandwerk
Projektlaufzeit: 01/2017 – 12/2018
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2018: Innovationspotenzial Zuwanderung: Praxisperspektiven zur Arbeitsintegration
Projektpartner: IAT, Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen & ISG, Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen
Beim Projekt SELMA handelte es sich um ein transdisziplinäres Forschungsprojekt für potenzialorientierte Integrationsstrategien von Geflüchteten in die Arbeitswelt. Das Projekt SELMA hatte das Ziel, die Ausbildungs- und Arbeitsplatzintegration von Menschen mit Fluchtgeschichten in den Handlungsfeldern Altenpflege, IT-Wirtschaft und Bauhandwerk zu analysieren. Aufbauend auf den Analysen entwickelte das Projekt gemeinsam mit Praxispartnern Handlungsstrategien und Empfehlungen für eine potenzial- und ressourcenorientierte Gestaltung betrieblicher Arbeitskulturen.
Youth Impact
Projektlaufzeit: 01/2019 – 04/2022
Gefördert durch EEA and Norway Grants Fund for Youth Employment
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Projektpartner: Channel Crossings (Tschechische Republik), Foundation in Support of Local Democracy (Polen), PEDAL Consulting (Slowakei)
Youth Impact war ein internationales Projekt, das sich auf den Kapazitätsaufbau von Organisationen konzentrierte, die sich der Unterstützung von Jugendbeschäftigung und Unternehmertum im Bereich der Folgenabschätzung widmen.
Ziel des Projekts war es, strategische Instrumente und Methoden zu entwickeln, Schulungen durchzuführen und ein transnationales Netzwerk von Experten auf dem Gebiet der Folgenabschätzung aufzubauen. Die Teilnahme war dank der Unterstützung durch Zuschüsse des EWR und Norwegens kostenlos.
CoWin – Entwicklung und Erprobung eines ‚virtual reality’ gestützten Coworking-Modells für BerufspendlerInnen
Projektlaufzeit: 01/2018 – 10/2021
Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW im Rahmen des Förderprogramms „Umbau 21 – Smart Region“: Initiative zur Digitalisierung in der Emscher-Lippe- Region vom Land NRW
Förderkennzeichen: Aktenzeichen 34.02.01.05-014
Themenschwerpunkt: New Work
Veröffentlichungen: TRANSITION 1 / 2021 „Coworking statt Pendeln – Handlungsempfehlungen und Praxisberichte“
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden sie hier.
Projektpartner: Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH & Designhaus Marl
Ziel des Forschungsprojektes CoWin war die Untersuchung und modellhafte Erprobung eines VR- gestützten Coworking-Konzeptes für Berufspendler im Rahmen eines Feldexperimentes bzw. Reallabors. Das Forschungskonzept basierte auf der Erprobung verschiedener, auf wissenschaftlichen Ergebnissen aufbauenden Modellen für die Weiterentwicklung von virtueller Arbeit im Rahmen des Coworking-Modells. Das Konzept wurde im Rahmen des Projekts systematisch mit Unternehmen und Berufspendlern gemeinsam konzipiert, validiert und umgesetzt.
Die modellhafte Erprobung erfolgte im Wissenschaftspark Gelsenkirchen und im Designhaus Marl. Die Corona-Pandemie hat auf die modellhafte Erprobung Einfluss genommen, die Ergebnisse sind jedoch wichtig für die weitere Entwicklung von Coworking Angeboten.
ChinaCare: Kooperative Ausbildung von Altenpflegefachkräften in China

Projektlaufzeit: 06/2013 – 05/2016
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Europäischen Sozialfondsund die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Berufsbildungsexport durch deutsche Anbieter“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., „Berufsbildungsexport“ betreut
Förderkennzeichen: 01BEX04A13
Themenschwerpunkt: Internationale Berufsbildung
Projektpartner: Gaus GmbH, Medien, Bildung, Politikberatung; MA&T, Mensch, Arbeit, Technik; KBS – Die Akademie für Gesundheitsberufe
Durch einen drastischen gesellschaftlichen Alterungsprozess, der durch eine höhere Lebenserwartung, aber auch durch Entwicklungen in der chinesischen Gesellschaft verstärkt wurde, wird die systematische und flächendeckende Ausbildung von Altenpflegekräften in China zu einem Handlungsfeld mit dramatisch wachsender Bedeutung.
Das Projekt zielt auf den Export einer neu zu entwickelnden Bildungsdienstleistung in der Altenpflege nach China ab. Im Kern wird im Projekt mit Unterstützung international und fachlich erfahrener Wissenschaftler und Organisationsberater eine deutsch-chinesische Bildungskooperation zwischen der Medizinschule Fushun und der KBS Mönchengladbach aufgebaut, in deren Rahmen eine modularisierte Aufbauqualifizierung für ambulante und stationäre Altenpflege entwickelt und in einer 12-monatigen Pilotphase mit chinesischen Krankenpflegern und -pflegerinnen und Krankenpflegeausbildern und -ausbilderinnen der Medizinschule Fushun erprobt wird. Die Aufbauqualifizierung soll zusätzlich Module für eine Trainerausbildung beinhalten, die eine integrale Weiterqualifizierung zum/r Altenpflegefachausbilder/in („Train-the-Trainer“) ermöglicht. Ziel ist es, ein übertragbares Geschäftsmodell für den Bildungsexport in der Altenpflege zu erarbeiten und die deutsch-chinesische Ausbildungspartnerschaft dauerhaft zu institutionalisieren. Geschäftsmodell und das Modell der Ausbildungspartnerschaft sollen nach Projektende in Deutschland und China multipliziert werden.
Durch die auf chinesische Verhältnisse justierte Systematisierung der Aufbauqualifizierung sollen perspektivisch Ausbildungsstrukturen und etablierte Berufe mit einer Berufskultur entstehen, die die chinesische Altenpflege modernisieren und die von der chinesischen Gesellschaft akzeptiert und wertgeschätzt werden.
Das FIAP übernimmt die Projektkoordination, ist für die Evaluation des Mobilisierungsprozesses und für die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Umsetzung und Bearbeitung zuständig.
Climate Competence IRAN (CC Iran)
Projektlaufzeit: 08/2017 – 12/2020
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen: 01BE17009C
Themenschwerpunkt: Internationale Berufsbildung
Veröffentlichungen: Große, R., Klatt, R., Steinberg, S., (2020). Added Value Dienstleistungsforschung: Reflexion eines systemischen Ansatzes in der Entwicklung von internationalen Bildungsdienstleistungen in: In: Berufsbildung International, Die Rolle der Forschung in internationalen Berufsbildungsprojekten, DLR Projektträger. Bonn
Projektpartner: GBB, Gesellschaft für Bildung und Beruf e. V. & IKKE, Informationszentrum für Kälte-, Klima- und Energietechnik gGmbH

Gemeinsam mit iranischen Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Ausbildungseinrichtungen wurden Qualifizierungen entwickelt werden. Angestrebt wurde eine Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften in der Kälte-Klimatechnik, indem der aktuelle Stand in Wissenschaft und Technik sowie didaktisches Know-how auf dem Gebiet der Kälte-Klima-Technik aus Deutschland und dem Iran in Verbindung zueinander gesetzt wurden. Die Qualifizierungen wurden in diesem Projekt für den iranischen Markt mit iranischen Partnern entwickelt und didaktisch aufbereitet. Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis war das Ziel.
Die kulturellen Unterschiede und die Besonderheiten der unterschiedlichen Bildungssysteme wurden dabei berücksichtigt. Die handwerkliche, berufliche Bildung im Iran sollte unterstützt und gestärkt werden. Die Zertifizierung der Module nach internationalen Standards war ein erklärtes Ziel innerhalb des Projektes.
YESclima – junge Experten für klimafreundliche Schulen in den Mittelmeerländern
Projektlaufzeit: 09/2018 – 12/2020
Gefördert durch die Europäische Klimaschutz-Initiative (EUKI) und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Themenschwerpunkt: Green Economy
Veröffentlichungen: https://www.euki.de/euki-projects/yesclima/
Weitere Einblicke in die Projektaktivitäten finden Sie hier.
Projektpartner: Universidad de Cadiz, Spain & Sekretariat für Zukunftsstudien an der Freien Universität Berlin in den Bereichen Employability und Entrepreneurship
Das Ziel des Projekts YESclima bestand darin, junge Energie-Experten in der Durchführung von Energie-Audits in Grundschulen zu schulen und die an dem Projekt beteiligten Kommunen zu beraten. Durch Weiterbildung und die Vermittlung von praktischen Erfahrungen sollte das Projekt die Arbeitsmarktchancen der jungen Fachkräfte verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Verringerung der Emissionen aus Heizungs- und Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden leisten. YESclima richtet sich an junge spanische und griechische Experten.
Crowd-In
Nachhaltige Mobilität in urbanen Räumen durch Crowd-Intelligence
Aufbau einer europäischen FuE-Partnerstruktur zur Entwicklung partizipativer Innovationsstrukturen für nachhaltige Mobilität in lokalen Räumen
Projektlaufzeit: 09/2018 – 12/2020
Gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: 01DS17014
Themenschwerpunkt: Green Economy
Veröffentlichungen: Praeview (2015). Partizipative Dienstleistungsentwicklung für Elektromobilität. Dortmund. Heft 4/2015.
Projektpartner: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH; Universität von Burgund; EDUcentrum, z.ú; Shtastlivetsa Sofia Civic Association

Um das Mobilitätsverhalten in städtischen Gebieten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu verändern, sind die Motivation von Organisationen und Einzelpersonen, aber auch innovative Dienstleistungen erforderlich. Dieses F&E-Projekt setzte genau an dieser Stelle an. Für das FIAP sollten die Aspekte der Nutzermotivation und die Entwicklung möglicher Serviceszenarien bereits in der Vorbereitungsphase eine wichtige Rolle spielen.
TECSOL – deutsch-brasilianische Kooperation zum Aufbau von neuen beruflichen Qualifizierungsstrukturen im Bereich Schweißen in Brasilien
Projektlaufzeit: 01/2017 – 12/2021
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: 01BE17006C
Themenschwerpunkt: Internationale Berufsbildung
Veröffentlichungen: Große, R., Klatt, R., Steinberg, S., (2020). Added Value Dienstleistungsforschung: Reflexion eines systemischen Ansatzes in der Entwicklung von internationalen Bildungsdienstleistungen in: In: Berufsbildung International, Die Rolle der Forschung in internationalen Berufsbildungsprojekten, DLR Projektträger. Bonn
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Projektpartner: DVS, SLV Mecklenburg-Vorpommern; GBB, Gesellschaft für Bildung und Beruf e. V. & AHK, Deutsch-Brasilianische Industrie und Handelskammer
Unternehmen sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, die mit den internationalen Standards in Produktionsprozessen vertraut sind. Das Projekt hatte das Ziel, in Zusammenarbeit mit deutschen & brasilianischen Partnern, internationale Zertifikate für verschiedene Ausbildungsstufen im Bereich Schweißen in Brasilien anzubieten. Die Zertifizierungen erfolgten durch Richtlinien des International Institute of Welding (IIW) und des Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. (DVS).
Coworking.NRW: Erforschung der Potenziale und Risiken von Coworking-Modellen für Berufspendlerinnen und -pendler, diskontinuierliche Beschäftigte und Personen mit familiärer Verantwortung
Projektlaufzeit: 12/2016 – 05/2018
Gefördert vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Projektträger Jülich
Förderkennzeichen: 1605fg013
Themenschwerpunkt: New Work
Projektpartner: FGW, Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung
Das Coworking-Modell als neue Form der Arbeit in der digitalen Ökonomie bietet zahlreiche gesellschaftliche Chancen, aber auch Risiken. Die derzeit vorhandenen Modelle von Coworking richten sich überwiegend an die Zielgruppe der Selbstständigen und kreativ Tätigen. Gegenstand des Projekts war die Erforschung der Potenziale und Risiken von Coworking-Modellen für die bisher nicht untersuchten Berufsgruppen der Berufspendler*innen, diskontinuierlich Beschäftigten und Personen mit familiärer Verantwortung.
Kunden-Innovationslabor Elektromobilität (KIE-Lab)
Projektlaufzeit: 12/2013 – 03/2015
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: FKZ 01FE13050
Projektpartner: Dortmunder Energie- und Wasser GmbH (DEW2); Runder Tisch Elektromobilität der Stadt Dortmund; Stadt Gelsenkirchen; EnergieAgentur.NRW & Kompetenzzentrum Elektromobilität, Infrastruktur und Netze der TU Dortmund

Entwicklung elektromobiler Brücken-Dienstleistungen
Nutzen verdeutlichen durch Einbindung des Kunden
Allein eine ausgereifte technologische Innovation führt nicht automatisch zum Erfolg der Elektromobilität. Kunden müssen frühzeitig eng in die regionale Dienstleistungskette Elektromobilität eingebunden werden. Sie müssen die Chance erhalten, in Prozesse einbezogen zu werden, Dienstleistungen zu definieren und zu gestalten. Der Nutzen für den Kunden wird zum wichtigen Bindeglied zwischen Anbieter und Markt. Eine umfassende Einbindung von Kunden und potenziellen Nutzern trägt dazu bei, die Anforderungen an Elektromobilität zu präzisieren und den Nutzen der Elektromobilität zu verdeutlichen.
Einrichtung eines Kundenlabors
Das Verbundprojekt hat dazu ein Kundenlabor Elektromobilität (KIE-Lab) eingerichtet. In ihm entwickeln Kunden und Anbieter Dienstleistungen zusammen, kreieren gemeinsame neue Wege für Elektromobilität und bereiten sie zur Umsetzung vor. Die so generierten Dienstleistungen sollen bei Kunden eine Brücke schlagen hin zu höherer Akzeptanz der Elektromobilität im Ganzen („Brücken-Dienstleistungen“). Diese Brücken-Dienstleistungen können z. B. darin bestehen, das E-Auto zum Nutzer zu bringen (Verfügbarkeit) oder persönliche Einstellungen vorzunehmen und das Fahrzeug mit individuellen Accessoires auszustatten (Individualisierung). Wichtig ist, Dienstleistungen vorzuhalten, die Strom für Elektromobilität aus regenerativen Quellen anbieten.
GEZA – gesunde Zeitarbeit
Projektlaufzeit: 08/2008 – 07/2011
Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, fachlich begleitet von der BAUA, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Die Projekt-Website finden Sie hier.
Projektpartner: Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen

Das zentrale Ziel des Projektes bestand darin, in enger Zusammenarbeit mit der AOK-Hessen und dem TZZ – TrainingsZentrumZeitarbeit ein präventiv ausgerichtetes, engmaschiges Betreuungsnetz für die Zeitarbeitskräfte von Manpower zu etablieren, um gesundheitliche Belastungen bzw. Gefährdungen zu vermeiden und zugleich das Gesundheitsbewusstsein bei Beschäftigten sowie Führungskräften zu stärken. In dem Modellprojekt wurde auf der Grundlage einer Effizienzanalyse der bisherigen Arbeits- und Gesundheitsschutzaktivitäten bei Manpower ein innovatives ganzheitliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement entwickelt und in der Praxis erprobt. Dabei sollte der Arbeits- und Gesundheitsschutz an der „Schnittstelle“ Zeitarbeitsunternehmen/Kunde in der Personalführung als fester Bestandteil integriert werden.
DEBBI – Diskontinuierliche Erwerbsbiografien als Innovationschance, Erschließung der Potenziale innovativer Älterer durch betriebliche Innovationssysteme
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. „Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ betreut.
Projektpartner: IPP, Adesso AG & gaus GmbH

Analysen der speziellen Innovationsbedingungen in der IT-Branche und der individuellen und betrieblichen Faktoren für den Erfolg von älteren Beschäftigten in betrieblichen Innovationsprozessen, geeignete Mess- und Bewertungskonzepte entwickelt und erprobt, um demografieorientierte Instrumente und Methoden aus der Unternehmenspraxis zu überprüfen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Das Projekt sollte so die Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel durch Konzepte der Unternehmens- und Arbeitsorganisation sowie der Berücksichtigung von veränderten Erwerbsbiografien nachhaltig steigern. Entsprechende demografieorientierte, in der Praxis erprobte Instrumente für ein kontinuierliches (Weiter-)Lernen auf der Ebene der Menschen und der Betriebe, aber auch in regionalen Netzwerken wurden im Projekt mit Unternehmen entwickelt und realisiert.
BiS – Berufe im Schatten
Ursachen und Rahmenbedingungen für die soziale und individuelle Wertschätzung von Dienstleistungsberufen
Projektlaufzeit: 10/2008 – 09/2011
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. „Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ betreut.
Projektpartner: TU Dortmund, Forschungsbereich Arbeitssoziologie (Koordination)

Der Mangel an Wertschätzung und Anerkennung, das Fehlen von Stolz auf die eigene Profession und Arbeit ist eine zentrale Barriere zur Entwicklung der Dienstleistungen z.B. in der Pflege, im Friseurhandwerk oder im Einzelhandel. Neuere Forschungen kommen zu dem Ergebnis, dass diese Dimensionen in der gewerblichen Wirtschaft eine bedeutende Quelle für die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen sind. Diese ‚Quelle’ ist im Dienstleistungsbereich noch kaum erschlossen.
Ziel des Projektes war die Entwicklung neuer Modelle und Konzepte einer praxisorientierten Unterstützung benachteiligter Dienstleistungsberufe in kleinen und mittleren Unternehmen zur Steigerung von Stolz, Produktivität und Innovativität.
FlexiBalance: Work-Life-Balance in flexiblen Arbeits- und Beschäftigungsformen
Projektlaufzeit: 08/2009 – 04/2013
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“ vom Projekträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. „Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ betreut
Projektpartner: TU Dortmund, Forschungsbereich Arbeitssoziologie (Koordination)

Ziel des Vorhabens „FlexiBalance“ war es, die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch innovative Personaldienstleistungskonzepte in Kombination mit umfassenden Familienbetreuungsdienstleistungen zu erforschen und weiter zu entwickeln. Ergebnis war ein erprobtes, professionell integriertes und für KMU finanzierbares Konzept, das den Unternehmen die Beschäftigung von qualifizierten Personen in Familienzeiten und den Beschäftigten selbst eine Optimierung der Work-Life-Balance (bzw. zum Teil überhaupt die Teilnahme am Erwerbsleben) ermöglicht. Durch ein solches Konzept sollen stabile und gleichzeitig flexible Arbeitsplätze entwickelt werden, die dem Fachkräftemangel begegnen und für benachteiligte Beschäftigtengruppen neue Möglichkeiten zur Teilnahme am Erwerbsprozess bieten.
Das Konzept soll dabei an der Schnittstelle der Personal- und Familiendienstleistung angesiedelt sein. Es integriert die vorhandenen Dienstleistungen und fungiert als arbeitnehmerorientierte „Vermittlungsinstanz” zwischen den Flexibilitätsansprüchen der Unternehmen und der Beschäftigten.
FiS – Frauen in Spitzenpositionen des Polizeidienstes und der Wirtschaft
Projektlaufzeit: 01/2010 – 12/2012
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. „Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ betreut
Projektpartner: Deutsche Hochschule der Polizei, Fachgebiet für Sozial-, Arbeits-, und Organisationspsychologie (Projektkoordination)

Trotz vieler Gleichstellungsbestrebungen bleiben nach wie vor viele Potenziale ungenutzt. So liegt der Anteil an Frauen in Spitzenpositionen deutschlandweit unter dem Anteil der hoch qualifizierten Frauen. Ziel des FiS-Projekt war es, einen Beitrag zu der zukunftsfähigen Gestaltung von Personalstrukturen zu leisten und Führungspositionen für Hochqualifizierte attraktiver zu machen, denn Potenzial gehört an die Spitze !
Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz in diskontinuierlichen Erwerbsverläufen
Projektlaufzeit: 11/2007 – 01/2011
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. „Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ betreut
Projektpartner: TU Dortmund, Forschungsbereich Arbeitssoziologie (Projektkoordination)

Ziel des Projekts Pragdis war es, für die Zielgruppe der diskontinuierlich beschäftigten Mitarbeiter/innen der IT-Branche Strategien und Instrumente des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Unterstützungsmöglichkeiten und individueller Verantwortung zu entwickeln. Diese greifen die Problematiken des Belastungsdreiecks (Stress, Fehlernährung und Bewegungsmangel) bei IT-Beschäftigten auf: Die Beschäftigten müssen – auch mit Unterstützung der vorhandenen institutionellen und sozialen Netzwerke für den präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz – eine eigene Präventionskompetenz ausbilden und daraus eine kontinuierliche individuelle Präventionsstrategie entwickeln, die in unterschiedlichen beruflichen und betrieblichen Kontexten umsetzbar ist.
Im Mittelpunkt des Projektes stand deshalb die praktische Umsetzung neuer Konzepte und Instrumente individuumsbegleitender, betrieblicher und überbetrieblicher Prävention für die Zielgruppe der diskontinuierlich Beschäftigten in der IT-Branche.









