Gespräch zwischen Silke Steinberg, Geschäftsführerin FIAP e.V., und Elisabeth Meyer, Berufsbildungsexpertin FIAP e.V.
Im Gespräch erläutern Silke Steinberg und Elisabeth Meyer, wie internationale Berufsbildungskooperationen alle beteiligten Akteure und auch die Berufsbildungssysteme aus ihren tradierten Paradigmenherausführen, neue Möglichkeiten eröffnen können und neue Wege aufzeigen, um auf die größer werdenden Herausforderungen für die Berufsbilder zu reagieren.
Zu den Vorzügen des dualen deutschen Systems, das für viele als Best Practice gilt, zählen ein hoher Grad an Standardisierung, hohe Qualität und damit verbunden eine hohe Anerkennung der Abschlüsse sowie gute Aufstiegsmöglichkeiten. Grundlage für die hohe Anerkennung der Berufsabschlüsse ist die ausgeprägte Dialogkultur der Sozialpartner sowie das traditionell hohe Engagement der Unternehmen, der Kammern und der Berufsschulen.
Aber hohe Standardisierung und die Dialogkultur führen auch zu einer gewissen Schwerfälligkeit des Systems bei erforderlichen Anpassungen an sich ändernde Realitäten. Da kann das deutsche System vom griechischen System lernen, das sich gerade neu aufstellt und Raum für schnellere Neugestaltung bietet.
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