Autor: Minas Minoglou, Direktor der Thematischen SAEK Orestiada und Koordinator der Arbeitsgruppe 2 (Future4VET)
Die Einbindung lokaler Unternehmen in die berufliche Bildung ist in Griechenland eine Herausforderung, vor allem im Hinblick auf Praktika und Ausbildungsplätze. Während in Deutschland Unternehmen traditionell eng mit der Ausbildung verknüpft sind, müssen in Griechenland neue Strukturen geschaffen werden, um Unternehmen für die Berufsbildung zu mobilisieren. Im Rahmen einer Studienreise nach Deutschland konnten griechische Expert*innen die dortige Praxis kennenlernen, insbesondere wie Unternehmen durch Anreize und die enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen zur Schaffung qualifizierter Ausbildungsplätze beitragen.
Minas Minoglou, Direktor der Thematischen SAEK Orestiada und Koordinator der Arbeitsgruppe 2, analysiert die strategischen Ansätze des deutschen Modells und stellt übertragbare Konzepte vor, wie etwa die Einrichtung regionaler Bildungsräte und überbetrieblicher Werkstätten, die auch in Griechenland umgesetzt werden könnten. Ziel ist es, durch diese Strukturen eine Kultur der Verantwortung und des Engagements bei griechischen Unternehmen zu fördern, sodass diese die Berufsausbildung als Mehrwert für den Arbeitsmarkt erkennen und aktiv daran mitwirken. Dies würde die Attraktivität der beruflichen Bildung steigern und so eine nachhaltige Veränderung in der griechischen Ausbildungskultur anstoßen.
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