Verbundprojekt ChinaCare2017-01-11T10:54:58+00:00

Kooperative Ausbildung von Altenpflegefachkräften in China

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Projektkoordination:
FIAP Gelsenkirchen
Laufzeit: 06/2013 – 05/2016
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Internet:  www.chinacare.de

Am 01. Juni 2013 startete unter der Leitung des FIAP das Verbundprojekt ChinaCare: Kooperative Ausbildung von Altenpflegefachkräften in China.
Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds) und im Rahmen des Förderschwerpunktes „Berufsbildungsexport durch deutsche Anbieter“ vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., „Berufsbildungsexport“ betreut (Förderkennzeichen: 01BEX04A13).

Das Projekt-Konsortium:

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Durch einen drastischen gesellschaftlichen Alterungsprozess, der durch eine höhere Lebenserwartungen, aber auch durch Entwicklungen in der chinesischen Gesellschaft verstärkt wurde, wird die systematische und flächendeckende Ausbildung von Altenpflegekräften in China zu einem Handlungsfeld mit dramatisch wachsender Bedeutung.
Das Projekt zielt auf den Export einer neu zu entwickelnden Bildungsdienstleistung in der Altenpflege nach China ab. Im Kern wird im Projekt mit Unterstützung international und fachlich erfahrener Wissenschaftler und Organisationsberater eine deutsch-chinesische Bildungskooperation zwischen der Medizinschule Fushun und der KBS Mönchengladbach aufgebaut, in deren Rahmen eine modularisierte Aufbauqualifizierung für ambulante und stationäre Altenpflege entwickelt und in einer 12-monatigen Pilotphase mit chinesischen Krankenpflegern und -pflegerinnen und Krankenpflegeausbildern und -ausbilderinnen der Medizinschule Fushun erprobt wird. Die Aufbauqualifizierung soll zusätzlich Module für eine Trainerausbildung beinhalten, die eine integrale Weiterqualifizierung zum/r Altenpflegefachausbilder/in („Train-the-Trainer“) ermöglicht. Ziel ist es, ein übertragbares Geschäftsmodell für den Bildungsexport in der Altenpflege zu erarbeiten und die deutsch-chinesische Ausbildungspartnerschaft dauerhaft zu institutionalisieren. Geschäftsmodell und das Modell der Ausbildungspartnerschaft sollen nach Projektende in Deutschland und China multipliziert werden.
Durch die auf chinesische Verhältnisse justierte Systematisierung der Aufbauqualifizierung sollen perspektivisch Ausbildungsstrukturen und etablierte Berufe mit einer Berufskultur entstehen, die die chinesische Altenpflege modernisieren und die von der chinesischen Gesellschaft akzeptiert und wertgeschätzt werden.

Das FIAP ist dabei mit der Projektkoordination, Evaluation und Erarbeitung der wissenschaftlicher Grundlagen beauftragt. Als Forschungsinstitut ist es unser Ziel, systematische Erkenntnisse über soziale und kulturelle Rahmenbedingungen für Pflegeausbildung im Ländervergleich zu gewinnen und Gestaltungsoptionen für eine interkulturelle Anpassung von Ausbildungsinhalten zu entwickeln. Diese Erkenntnisse sollen eingehen in die wissenschaftsgestützte Entwicklung neuer Qualifizierungsmodelle für deutsch-chinesische Ausbildungskooperationen im Pflegebereich. Dabei ist eine Übertragbarkeit auf andere Dienstleistungsfelder beruflicher Bildung angezielt. Das FIAP übernimmt die Projektkoordination, die Federführung bei der prozessbegleitenden Evaluation sowie die Erarbeitung der wissenschaftlicher Grundlagen für die Projektrealisierung und Aufarbeitung.

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